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Verhalten der Radfahrer
      jTz
    21.06.2007 | 08:49 kommentieren  |  versenden  |  melden   
Verhalten der Radfahrer
§ 68. Verhalten der Radfahrer.

(1) Auf Straßen mit einer Radfahranlage ist mit einspurigen
Fahrrädern ohne Anhänger die Radfahranlage zu benützen, wenn das
Befahren der Radfahranlage in der vom Radfahrer beabsichtigten
Fahrtrichtung gemäß § 8a erlaubt ist. Mit Fahrrädern mit einem
Anhänger, der nicht breiter als 80 cm oder ausschließlich zur
Personenbeförderung bestimmt ist, sowie bei Trainingsfahrten mit
Rennfahrrädern kann die Radfahranlage benützt werden. Mit Fahrrädern
mit einem sonstigen Anhänger und mit mehrspurigen Fahrrädern ist die
für den übrigen Verkehr bestimmte Fahrbahn zu benützen. Auf
Gehsteigen und Gehwegen ist das Radfahren in der Längsrichtung
verboten. Auf Geh- und Radwegen haben sich Radfahrer so zu
verhalten, daß Fußgänger nicht gefährdet werden.
(2) Radfahrer dürfen nur auf Radwegen und in Wohnstraßen sowie auf
sonstigen Straßen mit öffentlichem Verkehr bei Trainingsfahrten mit
Rennfahrrädern nebeneinander fahren; beim Nebeneinanderfahren darf
nur der äußerste rechte Fahrstreifen benützt werden.
(3) Es ist verboten,
a) auf einem Fahrrad freihändig zu fahren oder die Füße während
der Fahrt von den Treteinrichtungen zu entfernen,
b) sich mit einem Fahrrad an ein anderes Fahrzeug anzuhängen, um
sich ziehen zu lassen,
c) Fahrräder in einer nicht verkehrsgemäßen Art zu gebrauchen, zum
Beispiel Karussellfahren, Wettfahren und dgl.,
d) beim Radfahren andere Fahrzeuge oder Kleinfahrzeuge
mitzuführen.
(3a) Radfahrerüberfahrten, wo der Verkehr nicht durch Arm- oder
Lichtzeichen geregelt wird, dürfen Radfahrer nur mit einer
Geschwindigkeit von höchstens 10 km/h und nicht unmittelbar vor einem
herannahenden Fahrzeug und für dessen Lenker überraschend befahren.
(4) Fahrräder sind so aufzustellen, daß sie nicht umfallen oder
den Verkehr behindern können. Ist ein Gehsteig mehr als 2,5 m breit,
so dürfen Fahrräder auch auf dem Gehsteig abgestellt werden; dies
gilt nicht im Haltestellenbereich öffentlicher Verkehrsmittel, außer
wenn dort Fahrradständer aufgestellt sind. Auf einem Gehsteig sind
Fahrräder platzsparend so aufzustellen, daß Fußgänger nicht behindert
und Sachen nicht beschädigt werden.
(5) Gegenstände, die am Anzeigen der Fahrtrichtungsänderung hindern
oder die freie Sicht oder die Bewegungsfreiheit des Radfahrers
beeinträchtigen oder Personen gefährden oder Sachen beschädigen
können, wie zum Beispiel ungeschützte Sägen oder Sensen, geöffnete
Schirme und dgl., dürfen am Fahrrad nicht mitgeführt werden.
    Beitragslink




      Anonym
    21.06.2007 | 09:05 kommentieren  |  versenden  |  melden   
 § 68. Verhalten der Radfahrer.

(1) Auf Straßen mit einer Radfahranlage ist mit einspurigen
Fahrrädern ohne Anhänger die Radfahranlage zu benützen, wenn das
Befahren der Radfahranlage in der vom Radfahrer beabsichtigten
Fahrtrichtung gemäß § 8a erlaubt ist. Mit Fahrrädern mit einem
Anhänger, der nicht breiter als 80 cm oder ausschließlich zur
Personenbeförderung bestimmt ist, sowie bei Trainingsfahrten mit
Rennfahrrädern kann die Radfahranlage benützt werden. Mit Fahrrädern
mit einem sonstigen Anhänger und mit mehrspurigen Fahrrädern ist die
für den übrigen Verkehr bestimmte Fahrbahn zu benützen. Auf
Gehsteigen und Gehwegen ist das Radfahren in der Längsrichtung
verboten. Auf Geh- und Radwegen haben sich Radfahrer so zu
verhalten, daß Fußgänger nicht gefährdet werden.
(2) Radfahrer dürfen nur auf Radwegen und in Wohnstraßen sowie auf
sonstigen Straßen mit öffentlichem Verkehr bei Trainingsfahrten mit
Rennfahrrädern nebeneinander fahren; beim Nebeneinanderfahren darf
nur der äußerste rechte Fahrstreifen benützt werden.
(3) Es ist verboten,
a) auf einem Fahrrad freihändig zu fahren oder die Füße während
der Fahrt von den Treteinrichtungen zu entfernen,
b) sich mit einem Fahrrad an ein anderes Fahrzeug anzuhängen, um
sich ziehen zu lassen,
c) Fahrräder in einer nicht verkehrsgemäßen Art zu gebrauchen, zum
Beispiel Karussellfahren, Wettfahren und dgl.,
d) beim Radfahren andere Fahrzeuge oder Kleinfahrzeuge
mitzuführen.
(3a) Radfahrerüberfahrten, wo der Verkehr nicht durch Arm- oder
Lichtzeichen geregelt wird, dürfen Radfahrer nur mit einer
Geschwindigkeit von höchstens 10 km/h und nicht unmittelbar vor einem
herannahenden Fahrzeug und für dessen Lenker überraschend befahren.
(4) Fahrräder sind so aufzustellen, daß sie nicht umfallen oder
den Verkehr behindern können. Ist ein Gehsteig mehr als 2,5 m breit,
so dürfen Fahrräder auch auf dem Gehsteig abgestellt werden; dies
gilt nicht im Haltestellenbereich öffentlicher Verkehrsmittel, außer
wenn dort Fahrradständer aufgestellt sind. Auf einem Gehsteig sind
Fahrräder platzsparend so aufzustellen, daß Fußgänger nicht behindert
und Sachen nicht beschädigt werden.
(5) Gegenstände, die am Anzeigen der Fahrtrichtungsänderung hindern
oder die freie Sicht oder die Bewegungsfreiheit des Radfahrers
beeinträchtigen oder Personen gefährden oder Sachen beschädigen
können, wie zum Beispiel ungeschützte Sägen oder Sensen, geöffnete
Schirme und dgl., dürfen am Fahrrad nicht mitgeführt werden.
 Die Feindseligkeit des Kraftfahrers wider den Radfahrer ist ärgerlich, besonders die Aggression, wenn sich dazu auch noch die Ignoranz der Straßenverkehrsgesetze gesellt. Höchste Zeit für eine kleine Lektion aus der Straßenverkehrsordnung: "Bei Trainingsfahrten mit Rennfahrrädern darf (nicht muss!) die Radfahranlage benützt werden. Radfahrer dürfen auf Straßen mit öffentlichem Verkehr bei Trainingsfahrten mit Rennfahrrädern nebeneinander fahren." (§ 68 StVO). Zu beachten ist demgegenüber die Rechtslage zu dem so beliebten (tadelnden und absichtlich erschreckenden) Hupen: "Die Abgabe von Schallzeichen ist verboten, wenn es die Sicherheit des Verkehrs nicht erfordert." (§ 22 StVO)
Beitragslink: #743




      Anonym
    12.08.2007 | 17:29 kommentieren  |  versenden  |  melden   
 Was ist eigentlich mit dem Verhalten der Fußgänger?
Sommerzeit = Touristenzeit = da bleibt kein Wiener Radweg (und die sind ja nur spärlich vorhanden) verschont.
Beispiel Ringradweg: Es dürfte ein ungeschriebenes Gesetz sein, dass Fußgänger dort prinzipiell den Radweg benutzen müssen. Wenn dann geklingelt wird ist die Reaktion Stehenbleiben und blöd schaun statt einen kleinen Schritt zur Seite zu machen... und das alle 5 Meter :S
Beitragslink: #1113




      piefke
    23.08.2007 | 18:57 kommentieren  |  versenden  |  melden   
 Was ist eigentlich mit dem Verhalten der Fußgänger?
Sommerzeit = Touristenzeit = da bleibt kein Wiener Radweg (und die sind ja nur spärlich vorhanden) verschont.
Beispiel Ringradweg: Es dürfte ein ungeschriebenes Gesetz sein, dass Fußgänger dort prinzipiell den Radweg benutzen müssen. Wenn dann geklingelt wird ist die Reaktion Stehenbleiben und blöd schaun statt einen kleinen Schritt zur Seite zu machen... und das alle 5 Meter :S
 Heute sind mir die unlängst von der ÖVP Wien verlautbarten Benimm-Regeln für Fahrradfahrer in die Hände gefallen. Was haltet ihr von diesen 10 "Geboten":
1. Die Ausrüstung muss vollständig sein; d.h. Klingel, zwei funktionierende Bremsen, ein weißes Licht vorne und ein rotes hinten, an Pedalen und Rädern je zwei gelbe Rückstrahler

2. An Kreuzungen und Zufahrten langsam und bremsbereit fahren!

3. Vorsicht bei ausparkenden Autos. Mindestens 1m Seitenabstand einhalten.

4. Handzeichen bei Spurwechsel verpflichtend!

5. Die Busspur ist für Radfahrer tabu!

6. Kein Alkohol, wenn man mit dem Rad fährt! Strafe bereits ab 0,5 Promille!

7. Absteigen bei Fußgängerzonen, Gehsteigen und Zebrastreifen! Rad schieben- nur mit den Füßen antauchen gilt nicht!

8. Ein-Richtungs-Radweg nur in vorgesehender Richtung befahren!

9. Kein Telefonieren, Rauchen, Essen, Trinken am Fahrrad!

10. Kein Abstellen von Fahrädern auf engen Gehsteigen!
Beitragslink: #1127




      Anonym
    26.08.2007 | 15:51 kommentieren  |  versenden  |  melden   
 Was ist eigentlich mit dem Verhalten der Fußgänger?
Sommerzeit = Touristenzeit = da bleibt kein Wiener Radweg (und die sind ja nur spärlich vorhanden) verschont.
Beispiel Ringradweg: Es dürfte ein ungeschriebenes Gesetz sein, dass Fußgänger dort prinzipiell den Radweg benutzen müssen. Wenn dann geklingelt wird ist die Reaktion Stehenbleiben und blöd schaun statt einen kleinen Schritt zur Seite zu machen... und das alle 5 Meter :S
 Heute sind mir die unlängst von der ÖVP Wien verlautbarten Benimm-Regeln für Fahrradfahrer in die Hände gefallen. Was haltet ihr von diesen 10 dieser kommentar von criticalmass.at bringt ziemlich gut auf den punkt, was davon zu halten ist:

***

Sg. Hr. Gerstl,

Tja. Unglaubwürdiger gehts nicht mehr. Da outen Sie sich persönlich als täglicher Radfahrer (was ich Ihnen natürlich auch glaube, auch wenn ich nicht weiss wie weit Sie täglich mit dem Rad und wie weit Sie mit dem Auto fahren) und vertreten eine Politik, die RadfahrerInnen weiter kriminalisiert und ins Eck drängt. Egal welches Sicherheitsmäntelchen Sie Ihrem Forderungskatalog geben.

Halten wir an den Fakten fest:
Die Gefährdung im Wiener Verkehr geht zu einem überwältigenden Prozentsatz von Autos aus. Daran wird keine Kennzeichnungspflicht, keine Helmpflicht, keine Geschwindigkeitsbeschränkung für RadfahrerInnen, keine 0.5%%-Grenze etwas ändern.
Das Schadenspotential eines Autos ist dramatisch grösser als das eines Radfahrers und der Verkehrsanteil traurigerweise ebenfalls. Dazu kommt eine Verkehrsplanung und Gesetzeslage, welche den Autofahrern übertriebene Rechte im Stadtverkehr einräumt. Von Selbstverständnis vieler AutofahrerInnen gar nicht zu reden.

Wenn wir diese Stadt also sicherer machen wollen, dann sollten wir dort ansetzen, wo es etwas bringt:

* geschwindigkeitsbeschränkungen für autofahrer
* verkehrsschulungen für autofahrer
* politische arbeit um die sinnhaftigkeit vieler autofahrten endlich wirklich zu hinterfragen
* regelungen gegen die wachsende autoflut (citymaut, kilometermaut und andere steuerungsmechanismen etc.)
* verstärkte kontrollen, ob Autofahrer auf Radwegen/Gehsteigen parken/fahren
* usw. usf.

Ihre Forderungen hingegen würden nur einen minimalen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten, aber den Radverkehr weiter beschränken, an den Rand drängen und potentielle RadfahrerInnen kriminalisieren und verunsichern.

Auf absurde Details Ihrer Forderungen wie “max. 10km/h auch auf geregelten Übergängen” will ich nicht weiter eingehen. Sie zeigen davon, wie wenig Anliegen Ihnen ein sicheres, freies und zügiges Radfahren in Wien tatsächlich ist, was die Voraussetzung für eine deutliche Anhebung des Radverkehrs wäre.

Putzen Sie sich bitte auch nicht an der Stadt Wien und der SP ab. Sinnvolle und konstruktive Kritik an der disaströsen Wiener Verkehrspolitik liese sich genug formulieren.
Leider verzichten Sie darauf und formulieren einen Forderungskatalog, den ein gäubiger Autolobbist nicht schöner hätte schreiben können.

In diesem Sinn ist es mir auch herzlich egal, ob Sie persönlich Radfahren oder nicht. Für mich zählt, wie ich als Radfahrer mit Kind den Strassenverkehr täglich wahrnehme und ob Ihre Forderungen meine Situation oder die meines Kindes verbessern würden: Und hier ist die Antwort ein klares NEIN.

Auf Ihrer Homepage beschweren Sie sich auch über die Erhöhung der Parkscheine und Parkpickerl. Und ich zitiere noch was von Ihrer Homepage :
“Gerstl: MA 28 Empfehlung zur Fahrradbenützung ist Verhöhnung der Autofahrer”

Also bitte : stehen Sie zu dem was Sie sind und vermeiden in Zukunft peinliche populistische und absurde Aussagen zu “mehr Sicherheit für Radfahrer” und vermeiden Sie vor allem Slogans “Miteinander statt Gegeneinander”, wenn Sie nicht bereit sind allen VerkehrsteilnehmerInnen gleiche Rechte und gleichen Raum einzuräumen. Denn das würde heissen, Rechte und Raum für Autos deutlich einzuschränken.

***
Beitragslink: #1135




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